Aufgussregeln

Die gesamte Aufguss-Show muss in der Saunakabine stattfinden. Beim Teamaufguss sind maximal drei Teilnehmer erlaubt. Es darf keine Hilfe von Aussenstehenden in Anspruch genommen werden. 

 

  • Der Show-Aufguss dauert 10 bis maximal 15 Minuten inklusive der Präsentation zu Beginn und der Verabschiedung. Die Zeit läuft mit Eintreten des Aufgussmeisters in die Saunakabine und dem anschliessenden Umdrehen der Sauna-Sanduhr (15 Minuten). 
  • Grundlegende Aufgussutensilien wie Eimer und Kellen werden vom Veranstalter gestellt. 
  • Die Vorbereitung und Nachbereitung des Aufgusses (Aufbau und Rückbau der Deko, Equipment etc.) darf nicht mehr als 15 Minuten in Anspruch nehmen. Es dürfen zwei Personen mithelfen.
  • Es sind nur elektrische Lichteffekte erlaubt, welche per Lichtskript fristgerecht eingereicht wurden. 
  • Der Aufguss und die dafür verwendeten Materialien müssen den Brandschutz- und Sicherheitsbestimmungen entsprechen. Es darf kein Feuer mit in die Saunakabine hineingenommen werden. 
  • Ein- und Ausgänge müssen freigehalten werden. 
  • Bei Verstoss gegen eine der genannten Regeln erfolgt eine sofortige Disqualifikation des Teilnehmers. 
  • Es wird empfohlen, dass die Begrüssung bei den nationalen Wettbewerben zweisprachig (Englisch & eine der vier Landessprachen) erfolgt und auf drei Minuten erweitert wird. Gemäss Aufguss-WM soll die Begrüssung folgende Punkte enthalten: Name des Aufgiessers und des Show-Aufgusses, Dauer des Aufgusses und eingesetzte Düfte. Eine detaillierte Erläuterung der Geschichte wird als Beeinflussung der Jury bewertet und sollte deshalb vermieden werden.

Voraussetzungen für die Teilnahme

Zur Teilnahme ist berechtigt, wer als Saunawart oder Aufgussmeister in einer Schweizer Wellness-Anlage (Nachweis des Betriebs) tätig ist und demnach den klassischen Aufguss beherrscht, ein geprüfter Aufgussmeister ist (Nachweis mittels Diplom oder Zertifikat) oder bereits erfolgreich an einem Aufguss-Wettbewerb teilgenommen hat. 


NEU

Teilnehmer können nur für das Land antreten, dessen Nationalität sie angehören oder mindestens 1 Jahr in dem entsprechenden Land gearbeitet haben. Für Teams muss eine Partei diese Forderung erfüllen. Beide Bedingungen sind gleich: Nationalität und Arbeitsplatz. Bei der Regelung des einjährigen Arbeitsverhältnisses ist der Stichtag der nationalen Meisterschaft entscheidend, welcher dann auf ein Jahr zurückgerechnet wird. Gegebenenfalls kann ein Nachweis des Arbeitgebers angefordert werden.